Marans Hühner sind eine in Frankreich erzüchtete Zweinutzungsrasse im Landhuhntyp. Sie zeichnen sich durch einen ruhigen Charakter aus und versorgen ihren Halter gleichermaßen mit Eiern und Fleisch. Die Legeleistung wird mit etwa 180 Eiern im ersten Legejahr angegeben. Unserer Erfahrung nach liegt sie aber im Schnitt etwas niedriger, insbesondere bei sehr dunkel legenden Beständen. Marans zählen grundsätzlich nicht zu den Winterlegern. Insbesondere im ersten Legejahr ist dennoch auch zur kalten Jahreszeit das ein oder andere Ei im Hühnerstall zu finden. Die Hennen erreichen ein Gewicht von etwa 3kg, die Hähne können über 4kg schwer werden.

Hauptrassemerkmale

Das Alleinstellungsmerkmal der Marans ist ohne Zweifel ihr dunkelbraunes Ei. Mehr über das Marans-Ei lest ihr hier. Ein weiteres - wenn auch weniger seltenes Rassemerkmal - sind die leicht befiederten Läufe. Mehr über den vollständigen Rassestandard der Marans lest ihr hier.

Das herausragende Rassemerkmal der Marans sind die großen, kastanienbraunen Eier. Deren satt braune Farbe - idealerweise kombiniert mit einem herausragenden Glanz - bleibt von allen anderen Hühnerrassen unerreicht.

Die Schale der Marans-Eier ist etwa 15% dicker als die der meisten anderen Hühnerrassen. Keime dringen schwerer in das Innere des Eis ein. Aus diesem Grund hat das französische Landwirtschaftsministerium die Marans-Eier als "salmonellenfrei" erklärt.

Die Läufe der Marans sind an der Außenseite sowie an der Außenzehe leicht befiedert.

Im Vergleich zu belatschten Rassen, wie beispielsweise Brahma Hühnern, ist die Laufbefiederung bei den Marans vergleichsweise schwach ausgeprägt.

Geschichte der Marans

Wer mehr über die Entstehungsgeschichte der Marans erfahren will, klickt hier: