Unser Repiterra Terrarium

- mit Einstreu Tipps -

Nach dem Schlupf kommen unsere Küken für etwa zwei bis drei Wochen in ein Terrarium. Dieses hat sich bereits seit vielen Generationen im Innen- sowie im überdachten Außenbereich bewährt. Es kann ohne Weiteres 10 Küken für drei bis vier Wochen beheimaten. Wer 20 oder 30 Küken aufzieht, sollte sie nicht länger als zwei Wochen im Terrarium lassen. Es ist deutlich günstiger als klassische Kükenaufzuchtboxen und bietet tendenziell mehr Platz (120 x 60 x 60 cm). Der große Vorteil gegenüber Kleintierkäfigen liegt darin, dass sich die Wärme im Inneren besser hält und die Küken dadurch den gesamten Raum nutzen. Bei einer Nutzung in Innenräumen dringt kaum störender Kükenstaub nach außen. Da der Boden aus OSB-Material besteht, ist er nicht ganz so leicht zu reinigen. Uns stört das nicht. Wer sich daran stört, kann den Boden mit Teichfolie auskleiden oder eine abwischbare Bodenplatte einpassen.

Unmittelbar nach dem Schlupf legen wir den Boden des Terrariums mit Küchentüchern oder Wickelunterlagen aus. Diese müssen täglich gewechselt werden (sofern man mehr als nur eine Handvoll Küken großzieht).

Nach zwei bis drei Tagen, wenn die Küken bereits flink zu Fuß sind, wechseln wir auf Buchenholzhäcksel. Diese sind groß genug, damit sie von den Küken nicht gefressen werden können.
Hier geht's zu den Buchenholzspänen:

LINK

Hier noch einmal mit ausgelegter Küchenrolle. Im Vergleich zu den Trainingspads für Hunde oder Wickelunterlagen für Babys etwas weniger saugfähig, dafür preislich günstiger. Alle Varianten kommen lediglich in den ersten zwei bis fünf Tagen zur Anwendung. Je nachdem, wie lange sich der Schlupf hinzieht.

Insbesondere bei einer hohen Zahl an Küken verwenden wir in den ersten Tagen mitunter Trainingspads für Hunde.  Diese sind etwas saugfähiger und schneller ausgelegt. Aber auch diese halten bei mehr als ca. 10 - 15 Küken nur einen Tag durch (wenn man es hygienisch haben möchte). Hier gehts zu den Trainingspads:

LINK

Sobald die Küken absolut futterfest sind, wechseln wir auf Hanfeinstreu. Dieses ist saugfähiger als Buchenholz. Falls die Küken (im Winter) nahe unseres Wohnbereichs sind, verwenden wir die Variante mit Eukalyptus, um Gerüche zu binden. Wir hatten noch keine Küken, die versucht haben, das Einstreu zu fressen. Da dies aufgrund der Größe des Streus möglich ist, sollten die Küken zu beginn genau beobachtet werden.
Hier geht´s zum Hanfeinstreu:

LINK

Sind die Küken bereits ausreichend befiedert, um einen etwaigen Ausfall der Wärmeplatte wegstecken zu können, ziehen sie samt Terrarium auf unseren überdachten Balkon um. Diese Variante nutzen wir lediglich im späten Frühjahr und in den Sommermonaten. Hier laufen die Küken auf normalem Kleintiereinstreu (Sägemehl). Das ist günstiger als das Eukalyptus-Hanfstreu.

Vor- und Nachteile des Repiterra Terrariums

Nachteile

- aufwändige Reinigung des Holzbodens (kann mit Teichfolie oder anderen Unterlagen behoben werden)
- muss vor Inbetriebnahme zusammengebaut werden (unkompliziert)

Vorteile

- preislich deutlich günstiger als klassische Kükenaufzuchtboxen
- es dringt kaum Kükenstaub nach außen
- Küken können sehr gut durch das Glas beobachtet werden

Einsatz im Außenbereich

In den Sommermonaten stellen wir das Terrarium samt Küken auf den Balkon. Die Glasscheiben sind ausreichend schwergängig, dass sie nicht von Mardern geöffnet werden können. Die Lüftungslöcher lassen keinen Marder durch. Einen Außeneinsatz im Erdgeschoss würden wir nicht riskieren. Es ist fraglich, ob ein geschickter Fuchs die Scheiben beiseite schieben könnte.

Zu beachten:
- die Glasscheiben nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen (Überhitzungsgefahr)
- nicht bei Temperaturen unter 10 Grad verwenden (durch den aufgrund der Wärmeplatte gegebenen Temperaturunterschied entsteht Schwitzwasser am Glas)
- nicht dem Regen aussetzten

Hier geht´s zum Terrarium:

LINK